Santiago - Quito - Mindo - Otavalo - Cutachachi
Der Reihe nach!
Nach unserem sensationellen Aufenthalt auf der Osterinsel (Miri hat ja schon darüber geblogged) führte uns unser Weg nach Santiago de Chile wo wir eine Nacht verbrachten. Da ich schon von Deutschland aus, mit einem unserer Freunde aus dem Chile Aufenthalt 2004 gesprochen hatte, verabredeten wir ein Wiedersehen. Zwei der insgesamt 5 Männer, Jaime und Jorge standen dann auch pünktlich am Flughafen, wie es sich für Marine-Offiziere gehört.
Zur Erklärung: Ich war im Januar 2004 mit meinem Team “Free Flight Paratec Soest” in Chile, um dort bei einem Skydiving-Festiaval Unterstützung zu leisten. Die Jungs, die das Festival in die Hand genommen hatten sind allesamt bei der chilenischen Marine bzw. Armee und wir hatten eine megatolle Zeit mit ihnen.Über das Wiedersehen habe ich mich riesig gefreut und Miri fand die lustigen Burschen auch sehr nett. Jaime hatte in einem Offiziershotel in Vina del Mar (ca. 1 Stunde von Santiago) das eigens nur für Marineangehörige zu Verfügung steht, ein super Zimmer reserviert und wir sind alle lecker Essen gegangen! Am nächsten Tag war Miris Tag, shoppen! Gefunden hat sie aber leider nix und auch keine Frustkäufe getätigt. Gegen Mittag holte uns Jorge mit seiner Freundin wieder ab und brachte uns nach Santiago zum Flughafen, damit wir Flug Nummer 27 nach Quito über Guayaquil (Flug Nr. 26) antreten konnten.
Zeitsprung:
In Quito angekommen nahmen wir uns ein Taxi zum Hotel Reina Isabel, welches und unsere Platznachbarin im Flieger empfohlen hatte. Nach einem netten Plausch mit Eduardo dem Taxifahrer verabredeten wir uns mt ihm, am nächsten Morgen um eine Rundreise rund um Quito. Wenn man viel Zeit hat, kann man das alles auch günstiger mit dem Bus erledigen, aber Eduardo zu nehmen, sollte sich noch als Glücksfall herausstellen. Wir handelten einen fairen Preis aus und er sprach auch noch etwas Englisch. Unser Weg führte uns zuerst zum Mittelpunkt der Erde (Mital del Mundo) dem Platz wo man mit einem Fuss auf der Süd und mit dem anderen auf der Nordhalbkugel stehen kann. Ein Muss wenn man in Quito ist. Weiter führte uns unser Plan nach Mindo, den Tipp hatte ich von Kumpel Ralle, dort gibt es im Regenwald eine kleine Appartmentanlage mit massenhaft Kolobris! Doch nicht mit Eduardo. Der fuhr erstmal einen Umweg um uns einen wunderschönen Vulkan zu zeigen und von einem einheimischen Erzähler die Geschichte des Kraters in einem Spengalisch erzählt zu bekommen. Gefühlte 25% habe ich verstanden. Weiter ging es dann nach Mindo. Diese putzigen Tierchen, von denen die kleinsten nur 1-2 Gramm wiegen, bei ihren Flugmanövern zu beobachten, könnte ich tagelang tun. Abends machten wir eine kurze Nachtwanderung durch den Regenwald um Frösche, Kröten, Spinnen, Falter und all das Getier zu finden das dort so kreucht und fleucht.
Am nächsten Morgen holte und Eduardo wieder ab und wir machten uns auf den Weg nach Otavalo, einem der größten Märkte für Südamerikanisches Zeug! Miris shopping Teil 2 also!
Weiter nach Cutachachi, bekannt für die Ledermanufakturen (Tip von Eduardo).
Habe jetzt keine Zeit mehr, wir gehen jetzt schnocheln mit Seelöwen und Schildkröten und mal sehen wer noch so da ist!
Tschüß Euer Frank